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Weihnachtsspeck wieder loswerden

26. Dezember 2011

Kaum ist Weihnachten vorbei und schon plagt uns unser schlechtes Gewissen. Mich natürlich inklusive. Zu gut waren die Leckereien um sie wirklich stehen zu lassen. Und aus meiner Sicht sollte man die Festtage im Kreise der Familie auf jeden Fall genießen und sich dann keine Gedanken über Kalorien oder Sonstiges machen.

Vorausgesetzt DIE gehören nicht zu deiner Familie

Spaß bei Seite. Viele warten mit Ihren guten Vorsätzen immer bis zum Jahreswechsel oder bis zum Geburtstag. Aber warum willst du jetzt noch 7 Tage warten, um deine neuen Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Leider scheitern die meisten Neujahrsvorsätze relativ schnell. Warum ist das?

Ungenaue Formulierung:

  • Ich will abnehmen oder
  • Ich will weniger rauchen

Solche Vorsätze sind in der Regel zum scheitern verurteilt! Warum? Hier mal ein Praxixbeispiel:

Am 31.12. nimmst du dir vor, dass du gerne etwas abnehmen willst (oder weniger Rauchen). Du wiegst jetzt 85kg und beginnst wirklich zu Jahresbeginn auf die Ernährung zu achten und nimmst jetzt in den ersten beiden Wochen 2 kg ab. Was schon mal ziemlich cool ist. So jetzt kommt der nächste Geburtstag (komischerweise habe ich viele Januar Geburtstage. Geht dir vielleicht genau so. Vermutung: Frühlingsgefühle im Vorjahr der Geburt ;D). Jetzt steht dort ein riesiges Buffet und es gibt auch noch gerade deine Lieblingsspeise (bei mir Nachtisch) und was machst du? Du beginnst nachzudenken „Soll ich oder soll ich nicht“ „Ein kleines Stückchen nur“. Und irgendwann kommt der Punkt, an dem du einfach zugreifst.

Du isst deine Lieblingsspeise. Danach „Verdammt. Warum kann ich mich eigentlich nicht zusammenreißen. Ach, jetzt ist es eh egal“ und weiter gehts und das Buffet ist nicht mehr groß genug für dich. Am nächsten Tag fühlst du dich schlecht und denkst dir, dass diese blöden Neujahrsvorsätze nicht dein Ding sind und es sowieso nichts bringt und eigentlich hattest du ja schon 2kg abgenommen.

Warum ist das passiert?

Bei der Zielsetzung am 31.12 warst du einfach nicht konkret genug! Was heißt „Ich will abnehmen“. Im oben genannten Beispiel hättest du dein Ziel schon erreicht, wenn du 84,9 am nächsten Tag gewogen hättest.

Wie kannst du es besser machen?

Um diese zu beantworten, haben schon viele Autoren ganze Bücher geschrieben. Daher hier eine doch sehr verkürzte Antwort von mir:

SEI KONKRET IN DEINER ZIELFORMULIERUNG!  Was willst du bis wann z.B.:

Ich wiege 79kg am 01.04.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt, der dafür verantwortlich ist, ob du dein Ziel erreichst oder nicht. HOW BAD DO YOU WANT – Wie sehr willst du es wirklich erreichen. Heißt du musst dir die Frage nach dem WARUM beantworten. Warum willst du gerne 79kg wiegen? Mögliche Antworten:

  • Will in meinen Hochzeiteitsanzug passen
  • Will gerne oberkörperfreie Fotoaufnahmen von mir machen (und damit bei den anderen angeben ;D)
  • Will mich in guter körperlicher Verfassung für die nächste Sportsaison bringen

…….. hier gibt es noch 1000 weitere. Je mehr du dir die Frage nach dem WARUM beantwortest, je mehr und motivierter bleibst du am Ball!!!

Also von daher nimm dir jetzt ein Blatt Papier und schreib dir deine Ziele für die nächsten 3 Monate auf:

  1. Was willst du (SEI KONKRET!)
  2. Warum willst du dein Ziel erreichen (WICHTIG!)
  3. Wie kommst du an dein Ziel (Erstelle einen Plan!)

Was auf jeden Fall auf deinem Plan bzw. Menü-Plan stehen sollte ist STEAK. Bin übrigens großer Steak und MEAT MASTERY Fan (mehr dazu ein anderes mal)

Wie bereitest du das optimale Steak zu? gourmet fillet mignon steak at five star restaurant.

  1. Nimm dir dein Steak (kauf bitte gute Qualität ein) und lege es 20min bevor du es auf den Grill wirfst bzw. in der Pfanne brätst in die Kühltruhe.
  2. In der Pfanne zerlässt du gute Butter und brätst das Steak von beiden Seiten kräftig an (Pfanne muss heiß sein)
  3. Dann nimmst du das Steak aus der Pfanne und legst es auf ein Gitter, welches du in den Backofen schieben kannst
  4. Bei Ober/Unterhitze (80Grad) lässt du das Steak bis zum gewünschten Gargrad bruzzeln. HIER erfährst du wie du den gewünschten Gargrad ermittelst. Küchenpro’s können natürlich ein Fleischtermometer benutzen
  5. Aus dem Ofen nehmen und genießen. Gerne auch mit einem guten Glas Rotschein (trocken!)

Bon Appetit

Chefkoch Timbos

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Ernährungstipps für Buchautorin Susanne Fröhlich -Und ewig grüßt das Moppel ich

6. August 2010
Kommentare deaktiviert für Ernährungstipps für Buchautorin Susanne Fröhlich -Und ewig grüßt das Moppel ich

Als ich letztens durch eine Buchhandlung in Frankfurt geschlendert bin, ist mir das neue Buch von Susanne Fröhlich „Und täglich grüßt das Moppel Ich“ ins Auge gesprungen. Ich liebe übrigens Buchhandlungen und könnte dort Stunden verbringen. Aber zurück zu Susanne Fröhlich. Als ich das Cover gesehen hatte, ist mir aufgefallen, dass sie wieder ihre alte Figur hat und der Jojo-Effekt voll zugeschlagen hat.

web

Vorgänger Buch

Ich vermute Susanne Fröhlich hat das gleiche Syndrom wie ich. Immer wenn ich in einen Raum mit Süßigkeiten oder Kuchen komme, spüre ich die Kalorien bereits auf meinen Hüften, ohne das ich auch nur ein Stück davon gegessen habe. Deshalb meide ich Bäckereien ;D

Es gibt nun mal Menschen, die sehr schnell an Gewicht zulegen. Kleiner Trost für uns Schnell-Zunehmer (auch Soft Gainer) genannt: Früher, als die Nahrung nach knapp war, hätten wir im Gegensatz zu den Dünnen überlebt ;D.

Aber sind unsere Gene eine Entschuldigung? Nein! Jeder hat es selbst in der Hand, sich und seinen Körper in Hochform zu bringen. Natürlich ist es für den einen oder anderen schwieriger, aber mit den richtigen Zielen, der richtigen Ernährung und einer moderaten Bewegung kann jeder sein Ziel „Wunschgewicht“ erreichen.

Mein Tipps für Susanne Fröhlich und alle Jojo-Effekt-Betroffen:

1. Fett verbrennen und nicht Gewicht verlieren

Wenn ich ein paar Kilos verlieren will, muss ich darauf achten, dass mein Gewichtsverlust aus einem Fettverlust rührt. Viele Diäten zielen genau auf das Gegenteil ab. Wenn die Kalorienaufnahme zu gering ist bzw. nicht genügend Eiweiss konsumiert wird, baut der Körper zu erst wichtige Muskelmasse ab. Und unsere Muskelmasse entscheidet wie hoch unser Grundkalorienumsatz ist.

Daher nicht immer die Waage zum messen nehmen, sondern idealerweise Photos vor einen weißen Wand machen und ein Maßband nehmen. Oft verlieren wir zwar Fett, aber die Waage bleibt auf dem „alten“ Niveau. Entweder durch Wassereinlagerungen oder eventueller Zuwachs von Muskelmasse.

2. Ernährung

Wir verlieren nur Gewicht, wenn die Kalorienaufnahme niedriger ist, als unser Verbrauch. Daher ist eine „saubere Ernährung“, wie im Reiter Ernährung beschrieben unumgänglich. Wichtig ist die Versorgung mit genügend Eiweiss, gesunden Fetten und den richtigen Kohlenhydraten. Zudem müssen die stark verarbeiteten Lebensmittel sukzessive aus dem Ernährungsplan gestrichen werden.

3. Verbote

…sind verboten. Auf keinen Fall irgendwelche Lebensmittel verbieten. Das geht immer nach hinten los! Lieber die 6:1 Regel verwenden!

4. Ziele und Commitment

Oft ist neben dem Thema Ernährung die Psyche und die mentale Einstellung noch viel wichtiger als die Ernährung oder das jeweilige Sportprogramm. Nur wer an seinem Projekt festhält und es auch durchhält bzw. sich verpflichtet sich selbst treu zu bleiben, kann und wird auf lange Sicht erfolgreich sein. Wir müssen uns selbst verpflichten für UNS selbst verantwortlich zu sein. Niemand anders ist für mich und meine Glückseligkeit verantwortlich. Ich bin der Kapitän auf dem Boot meines Lebens (hatte schon Til Schweiger in Keinohrhasen) gesagt.

Wichtig ist, dass man sich verantwortlich fühlt und nicht die Schuld bei anderen sucht (Gene, Versuchungen, Partner etc…). Idealerweise nimmt man sich noch Unterstützung, indem man sich zu seinem Ziel  verpflichtet. Erzähle Bekannten, Freunden (oder in Frau Fröhlichs Fall den Fans) von deinem Ziel. Suche Unterstützung bzw. orientiere dich an Erfolgreichen. Wer ist den Weg schon vor mir erfolgreich gegangen?

All diese Punkte sind wichtig für die Motivation und das durchhalten!

Ich wünche euch allen VIEL ERFOLG!

Timbos

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Tag 40 – Warum nehme ich nicht ab II

11. Februar 2009
Kommentare deaktiviert für Tag 40 – Warum nehme ich nicht ab II

Danke Tobi für den netten Beitrag über den INNEREN SCHWEINEHUND! Ich hab natürlich meinen Eintrag fürs Tagebuch verfasst, konnte ihn aber  im Hotel nicht hochladen. ABER aufgeschoben heißt ja nicht aufgehoben. Daher wie bereits vorgestern angedroht, hier die 2 weiteren Gründe:

2. Muskelaufbau


Zu Beginn des Timbos Experiments, habe ich meine Ausdauereinheiten drastisch erhöht. Komischerweise ging trotz guter Ernährung kaum etwas auf der Waage nach unten. Das ganze hat mich aber nicht wirklich verwundert. Denn wenn ich mit Sport (wieder) anfange, kann es gut sein, dass sich die Körperproportionen verändern (weniger Fett + mehr Muskeln = koknstantes Gewicht). Mein Tipp: Macht ein Bild von euch vor einer weißen Wand und nehmt das Maßband zur Hand. So habt ihr eindeutige Werte! Das schöne an Muskeln: die verbrennen sogar Kalorien wenn ihr nix macht. Ganz im Gegensatz zum bösen Fett ;D


3. Wirklich Sport gemacht?

Ich war gestern im Fitnessstudio und war richtig erschrocken. Da saß ein junges Mädel (leicht übergewichtig – ca 15kg) und was machte es? Genau. Nix! Hatte die ganze Zeit ihr Handy am Ohr und hat sich gleich mal einen KH-Shake gegönnt.

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